Burgenromantik

Zahlreiche Burgruinen versprechen in Pforzheim einen spannenden Ausflug in die Geschichte. Auf dem Hämmerlesberg wurde 1237 Burg Hoheneck errichtet. Erhalten blieben Reste des Bergfrieds. Burg Rabeneck ließen die Herren von Weißenstein 1240 als Niederungsburg errichten. Die Burg war mehrere Jahrhunderte bewohnt, bis sie Mitte des 17. Jahrhunderts als Steinbruch genutzt wurde. 1855 begann der Staat Baden die Baussubtanz zu sichern. In den 1950er Jahren wurde Burg Rabeneck als Jugendherberge ausgebaut. Auf einem Bergsporn oberhalb der Burg Rabeneck erhebt sich Burg Kräheneck. Sie entstand vermutlich als Schutz für das nahe Rabeneck, blieb jedoch unvollendet. Erhalten sind die imposanten bis zehn Meter hohen Sandsteinmauern, welche heute die Kulisse für stimmungsvolle Burgfestspiele bieten. Einen herrlichen Blick über das Würmtal genießt man von der Burgruine Liebeneck, welche nur auf Wanderwegen zu erreichen ist. Der Bau diente den badischen Markgrafen zur Überwachung der Zollstelle für das Flößerhandwerk. Die Burg brannte 1692 aus. Erhalten blieben der Bergfried und einige Mauerreste, welche einst den Burghof umschlossen.